BAYREUTH – Die Stadtverwaltung testet am Donnerstag, 11. April, ab 11 Uhr, die Bevölkerungswarnung über die mobilen Warnsysteme KATWARN und NINA. Der Test erfolgt im Rahmen des halbjährlichen bayernweiten Sirenenprobealarms. Bürgerinnen und Bürger, die mindestens eine der Apps bereits auf ihr Smartphone geladen beziehungsweise sich entsprechend registriert haben, bekommen eine Meldung mit der Bezeichnung „Probealarm“.
KATWARN ist ein Bevölkerungswarn- und Informationssystem, über das die Stadt Bayreuth als Katastrophenschutzbehörde beziehungsweise die Integrierte Leitstelle Bayreuth/Kulmbach bei größeren Gefahren- oder Schadenslagen, wie Großbränden, Chemieunfällen oder Bombenfunden, sowie im Katastrophenfall warnen beziehungsweise informieren kann. KATWARN steht als App für iPhone im App Store, Android Phone im Google Play Store und Windows Phone im Windows Phone Store kostenlos zur Verfügung. Alternativ bietet KATWARN kostenlose Warnungen mit eingeschränkter Funktionalität auch per SMS oder E-Mail zum Gebiet einer registrierten Postleitzahl. Weitere Infos gibt es im Internet unter www.katwarn.de.
NINA wird vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) bereitgestellt. NINA ist die Warn-App des Modularen Warnsystems MoWAS und stellt amtliche Notfall-Informationen, Warnmeldungen und Informationsangebote des Bundes, der Länder und der Kommunen im Rahmen des Zivil- und Katastrophenschutzes zur Verfügung. NINA steht als App für iPhone (iOS ab Version 8.0) im App Store und Android Phone (ab Version 4) im Google Play Store kostenlos zur Verfügung. Weitere Infos gibt es im Internet unter www.bbk.bund.de/NINA.
Seit Beginn dieses Jahres sind in der KATWARN-App Nachrichten des Systems MoWAS (NINA) und in der NINA-App Nachrichten des Systems KATWARN wechselseitig deutschlandweit verfügbar. Um diese Kooperation zu testen, erfolgt der Probealarm über das System MoWAS (NINA). Sowohl NINA als auch KATWARN müssen diese Text-Warnung zeitnah anzeigen.
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Stadt Bayreuth